Modellpräsentation

„Wir sind ein Team“ lautet die Aussage der Schülerinnen und Schüler des Albert Schweitzer Gymnasiums (ASG) in Dillingen. Gemeinsam mit der Schulentwicklungsplanerin des Landkreises Saarlouis, Natalie Sadik, und Lehrerin Karin Leidinger wurden in den vergangenen Monaten in der „Zukunftswerkstatt“ kreative Ideen zur künftigen Neugestaltung des Schulhofes in der Karcherstraße modelliert. Das Ergebnis wurde den Gästen in einer Feierstunde präsentiert.

Auf knapp zwei Quadratmetern erstreckt sich das bunte Modell, das die Grundlage für die baulichen Maßnahmen des Schulhofgeländes bildet. Mit viel Liebe zum Detail haben sich 22 Schüler aus den Klassenstufen fünf bis zwölf ans „Werk“ gemacht, ihren Wunschschulhof gemeinsam und stellvertretend für alle Schüler nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten. Neben einem Miniatur-Fußballfeld lassen sich Tischtennisplatten, Wellenbänke und eine hölzerne Bühne erkennen. Viele Bäume, ein kleiner Teich und sogar ein Schwenkplatz, als Markenzeichen einer Schule im Herzen des Saarlandes, runden das Schulhofmuster ab.

Schulleiter Stefan Schmitt ist begeistert über das Ergebnis der Zusammenarbeit mit der Schulentwicklungsplanerin: „Das Tolle an diesem Projekt ist, dass die Schüler im Mittelpunkt stehen. Dass durch diese konstruktive und kreative Zusammenarbeit so ein großartiges Modell entstanden ist, freut mich ganz besonders.“ Das Modell der „Zukunftswerkstatt“ hat sich als Prozess der gemeinsamen Ideenfindung zwischen Schulen und Landkreis nachhaltig etabliert: „Wir wollen die Schüler mit ins Boot nehmen. Schließlich ist es ihr Schulhof und der soll sich den Kindern anpassen und nicht umgekehrt“, sagt Schulentwicklungsplanerin Natalie Sadik.

70 000 Euro werde der Landkreis in die Neugestaltung des Hofs investieren, „denn Schulraum ist auch Lebensraum, da darf nicht gespart werden“, erklärte Landrat Patrik Lauer. Die Leistung der Schüler sei „allererste Sahne“: „Ihr habt die Idee der Zukunftswerkstatt prima aufgegriffen. Das Resultat ist wirklich großartig. Wir hoffen möglichst viele eurer Vorstellungen umsetzen zu können.“ Noch vor Beginn der Ferien solle mit den Baumaßnahmen begonnen werden, betonte der Landrat.

Den angrenzenden Rosengarten der Stadt Dillingen in das Schulhofmodell miteinzubeziehen, „das wäre echt klasse, da hätten wir Platz zum chillen“, erklärte einer der Schüler und verband damit die Bitte an den ebenfalls anwesenden Dillinger Bürgermeister, Franz-Josef Berg, den Garten für die Kinder in der Pause nutzbar zu machen.