Annäherungen an die Berufswelt beim Girls' and Boys' Day

Am Girls'Day öffnen Unternehmen, Betriebe und Hochschulen in ganz Deutschland ihre Türen für Schülerinnen ab der 5. Klasse. Die Mädchen lernen dort Ausbildungsberufe und Studiengänge in IT, Handwerk, Naturwissenschaften und Technik kennen, in denen Frauen bisher eher selten vertreten sind. Oder sie begegnen weiblichen Vorbildern in Führungspositionen aus Wirtschaft und Politik. (Quelle: www.girls-day.de) 

Jungen haben vielfältige Interessen und Stärken. Geht es um die Berufswahl, entscheiden sie sich jedoch oft für Berufe wie Kfz-Mechatroniker oder Industriemechaniker, die traditionell meist von Männern gewählt werden. Natürlich sind das interessante Berufe, aber es gibt noch viele andere Berufsfelder, in denen männliche Fachkräfte und Bezugspersonen gesucht werden und sehr erwünscht sind. Zum Beispiel im sozialen, erzieherischen oder pflegerischen Bereich – hier werden viele Nachwuchskräfte gebraucht und Männer sind hier in der Regel sehr willkommen. Um Jungen eine Gelegenheit zu geben, auch diese Berufe auszuprobieren, gibt es den Boys’Day. (Quelle: www.boys-day.de) 

Lara Martin: „Zuerst haben wir uns einen kurzen Vortrag über die berufliche Zukunft eines Materialwissenschaftlers angehört. Danach haben wir uns in kleine Gruppen von zwei bis drei  Leuten eingeteilt und angefangen die aufgebauten Stationen abzuarbeiten. Am besten hat mir die Station gefallen, bei der man (s)ein Handy auseinanderbauen konnte. Rundum fand ich den Tag an der Universität sehr informativ und könnte mir selbst vorstellen den Beruf als Materialwissenschaftler später mal an der Uni zu studieren.“

Jonas Reiter: „Am Boysday habe ich mich für den Beruf des Intensivpflegers entschieden, da ich in die Arbeit des Krankenhauses reinschnuppern wollte. Bevor es jedoch auf die Intensivstation ging, musste ich mich umziehen. Meine Aufsichtsperson zeigte mir die einzelnen Räume und erklärte mir vieles darüber. Nun gingen wir in den OP-Bereich und dafür musste ich mich erneut umziehen. Dort war ich bei einer Knie TEP dabei und durfte mir alles angucken. Nach der OP wurden mir noch weitere Dinge in dieser Abteilung gezeigt, wie der Aufwachraum. Danach endete der Aufenthalt für mich. Ich kann nur sagen, dass es ein sehr interresanter Tag für mich war.“

Lina Fischer: „Am Girlsday war ich beim Konditor Stefan Lorch in Siersburg. Ich habe zwei Obsttorten und eine Nusstorte hergestellt und Rosen aus Marzipan selber gemacht. Außerdem hat mir Herr Lorch die Maschinen gezeigt. Mir hat alles sehr gut gefallen.“

Noah Boulanger: Im Zuge des Boysday und Girlsday 2015 besuchte ich am Donnerstag, den 23. April 2015 den Kinderhort Hand in Hand in Merzig-Brotdorf. Es gab viel zu tun, denn die Kinder waren zwischen 8 Wochen und 3 Jahren alt. Während die Kinder spielten, musste ich aufpassen, dass sie sich nicht weh taten. Wir sind früh morgens mit allen zusammen spazieren gegangen, was die Kinder sehr mochten. Ich arbeitete von 9 Uhr bis um 16 Uhr. Dies war der Zeitraum, in dem die Kinder da waren.Als ein Teil der Kinder schlief musste man den Teil der Kinder, die nicht schliefen ruhig halten.Beim Essen saßen  die Kinder neben den Aufpassern am Tisch und wir redeten und fütterten die Kleinkinder. Nach dem Essen musste ich den Boden putzen, da oft etwas daneben fiel. Es war ein sehr interessanter Tag für mich, da ich in einen Beruf reinschnuppern konnte, den ich mir nicht so anstrengend vorgestellt hatte.“

Sarah Schmeer: „Der Girls day hat mir sehr gut gefallen. Ich durfte Kunden beraten, Regale auffüllen, am Fototerminal behilflich sein und es war schön, einen Tag in einen Arbeitsplatz hereinschnuppern zu können.“