Auf den Hund gekommen

Ein Bericht von Lilly Magar, Klasse 5E3

Vor kurzem haben wir die Connor Ranch in Beckingen besucht. Als wir beim Hundezüchter ankamen, sind uns direkt zwei Hunde entgegen gekommen; es waren Ridgebacks. Wir haben ein Gruppenfoto mit ihnen gemacht.

Danach gingen wir zu den kleinen Labradorwelpen. Diese waren 9 Wochen alt. Herr Zercher, der Züchter, erklärte uns, wie wir die Kleinen richtig auf den Arm nehmen sollen: Man legt die eine Hand unter das Hinterteil und die andere legt man unter die Brust. Als wir sie dann auf dem Arm hatten, machte Frau Leidner-Gersing schöne Fotos von uns. Dann setzten wir die Welpen wieder in ihr Gehege und gingen zu den ausgewachsenen Labradoren.

Bevor wir in ihr Gehege gingen, erklärte uns Herr Zercher einige Verhaltensregeln. Man sollte den Hunden nicht hinterherrennen, die Arme nicht hoch strecken und natürlich auch nicht vor ihnen wegrennen. Danach machte der Züchter uns das Gehege auf, sodass die erwachsenen Tiere zu uns kommen konnten. Während wir eine Weile mit den Hunden spielten und Fotos machten, erklärte uns Herr Zercher noch einige Fakten, die mit der Geburt, Aufzucht, dem Rudelleben und der Chipnummer zu tun hatten:

Eine Hündin kann bis zu 6 Welpen pro Wurf zur Welt bringen. Doch bei zu vielen Welpen muss man die Hündin unterstützen, da diese nicht genug Milch hat. Auch erzählte er uns, dass die Mutter die Fruchtblase frisst und die Welpen ableckt, bis sie sauber sind und atmen können. Über die Aufzucht der Welpen erklärte uns der Züchter, dass die Welpen die Mutter am Geruch erkennen, und dass die Welpen die ersten 8 Wochen bei ihrer Mutter bleiben. Danach kommen sie in eine Familie oder in ein Rudel, denn der Hund ist ein Rudeltier und stammt vom Wolf ab. Der Rudelführer ist nicht unbedingt der größte und stärkste Hund, ganz im Gegenteil, der Rudelführer des Rudels auf der Connor Ranch ist ein zierliches Weibchen. Dieses lag abseits auf der Wiese und beobachtete alles. Rudelführer wird der Hund, der am besten für das Rudel sorgen kann, erklärte der Züchter.

Nachdem Herr Zercher die Hunde wieder in ihr Gehege geführt hatte, holte er einen Welpen und erklärte uns, wie der Welpe einen Chip bekommt. Er ließ zuerst einen kleinen Chip durchgeben, damit jeder ihn anschauen konnte. Dann zeigte er uns noch die spezielle Spritze, mit der man den Chip in die linke Halsseite des Hundes drückt. Danach holte er ein Gerät, mit dem man die Nummer des Hundes ablesen kann. Er ließ dieses an der linken Halsseite des Hundes entlang  gleiten. Als das Gerät piepste, holte er es vom Hals weg und las uns die Chipnummer, die auf dem Bildschirm erschien, vor. Herr Zercher ließ es uns danach selbst einmal ausprobieren. Dann sagte der Züchter noch, dass der Hund seine Nummer sein Leben lang behält und mit dieser überall erkannt werden kann, wenn er mal wegläuft. Als wir damit fertig waren, gingen wir noch einmal zu den Welpen, um uns von ihnen zu verabschieden. Dann mussten wir leider schon wieder zur Schule zurückfahren.
Wir werden uns bestimmt noch lange an den schönen Tag erinnern.