Gemeinsam Hindernisse überwinden

Wir, die 8N1, waren am Donnerstag, den 17. August, im Kletterpark in Rehlingen-Siersburg zum Teamtraining. Das Wetter war an diesem Tag nicht besonders gut. Es regnete und regnete.

Nachdem wir angekommen waren,  machten wir Teamspiele, um uns besser kennenzulernen und Vertrauen zueinander aufzubauen.  Dazu gehörte auch, sich nach hinten fallen zu lassen.  Das Problem beim Fallenlassen: man weiß nicht, wer hinter einem steht. „Das war eine echt gute Sache, als wir uns gegenseitig rückwärts mit geschlossenen Augen in die Arme des Anderen fallen lassen sollten. Bei manchen hat es erstmal ein wenig gedauert, doch nachher war es allen gelungen, dem Partner so weit zu vertrauen“, meint Jil.

Danach gingen wir zur Hindernisbahn. Wir bekamen als Ausrüstung Helm und Handschuhe und mussten dann einen gemeinschaftlichen „Hindernisparcours“ durcharbeiten. Anfangs mussten wir über niedrigere Hindernisse, später aber über höhere. Da mussten wir als Klasse rüber kommen – es war beides gefordert: Strategie und Teamgeist. Wir schafften das aber gemeinsam ohne Probleme und freuten uns schon auf die nächste Herausforderung.

Jetzt waren wir nämlich bereit für das eigentliche Klettern. Zuerst gab es eine Einweisung, wie wir mit der Kletterausrüstung umgehen sollten. Dann ging es schon los auf den ersten Parcours. Dort waren die Stationen noch recht einfach: Sie zeigen einem, wie es ist, wenn man ausrutscht oder fällt, denn man hat ja einen „Sicherheitsanzug“.  An dem sind zwei Karabiner befestigt, so dass nichts passieren kann, wenn man sich an die Anweisungen hält. Aber man merkt schnell: Beim Klettern geht es um den ganzen Körper, und Körperspannung ist sehr wichtig.

Der zweite und dritte Parcours, in 5 oder 10 Metern Höhe, war nicht mehr für jeden etwas. Marcel  jedoch ist begeistert: „Ich entschied mich dafür, gleich ganz nach oben zu gehen, weil das viel spannender ist. Ich ging dann hoch und den Parcours schaffte ich eigentlich ganz problemlos. Am Ende mussten wir dann wieder runter, und das war voll cool: Wir mussten ins Nichts springen, aber der Leiter fing uns mit einem Seil auf, und wir landeten auf dem Boden.“ Ella stimmt dem zu: „Spaß gemacht hat, als wir von der Plattform gesprungen sind. Ich habe so etwas noch nie gemacht.“

Pauls Fazit des Tages: „Es hat trotz des strömenden Regens Spaß gemacht, aber phasenweise war es auch ziemlich anstrengend.“.Anna Celine ergänzt: „Ich hatte zuerst Angst, dass die Klasse keine gute Klassengemeinschaft wird, weil wir aus drei verschiedenen Klassen kommen. Diese Angst bewahrheitet sich, glaube ich, nicht, denn die anderen Schüler sind sehr nett.“  Und Nadine fügt hinzu: „Ich habe festgestellt, dass wir gut zusammen passen.“ 

Bericht von: Nadine Hensinger, Mareike Klein, Ella Schröter, Marcel Schmitt, Fabian Selzer, Alexej König.