Sicherheit geht vor - Busschule für Klassenstufe 5

Der Bus bremst. Die Kinder schreien. Thomas‘ Ranzen fliegt von hinten quer durch den Bus und landet vorne beim Fahrer. „Wäre das ein Kind gewesen, das wäre durch die Scheibe geflogen“, erklärt Busfahrer Müllern den erstaunten Schülerinnen und Schülern der Klasse 5E4. Zum Glück war alles nur ein Bremstest im Rahmen der Verkehrserziehung.

Dass diese notwendig ist, zeigt allein die Tatsache, dass mehrere Kinder aus der 5E4 seit Beginn des Schuljahres zum ersten Mal Linienbus fahren. Eray meint: „Ich muss einen Meter hinter dem Bordstein warten.“ Myriam, auch Busneuling, hat gelernt, dass in einem großen Bus Regeln gelten. Dazu gehört auch das Verbot von Kaugummi oder Speisen und Getränken. Emma weiß nun, was sie tun muss, wenn sie einmal die Busfahrkarte vergessen hat: „Dann gehe ich zum Busfahrer. Mitfahren darf ich einmal trotzdem.“ Aber Eray weiß zu ergänzen, dass man am nächsten Tag die Karte zeigen muss. Leander erklärt: „Wenn man aussteigt, bleibt man stehen, dann muss man warten und gucken, und erst dann kann ich über die Straße gehen.“

Neben den Sicherheitseinrichtungen im Bus erklären Herr Müller und seine Begleitung, Frau Zoller, von der KVS, wie man sich im Bus verhält: Aussteigen, Festhalten, Ranzen sicher verstauen – das alles will gelernt sein. Und auch für den Notfall muss man gewappnet sein. Die Kinder lernen, wie man den Notausstieg benutzt, vor allem, dass man die Dachluke nur dann als Ausstieg nutzen kann, wenn der Bus umgekippt sein sollte. Überrascht zeigen sich die Schülerinnen und Schüler darüber, dass der Busfahrer kein Kapitän ist, der mit seinem Schiff untergeht.

Nach zwei Schulstunden ist die Busschule vorbei. In der zweiten Schulwoche absolvieren alle Fünftklässler dieses Training im Rahmen der Sicherheitserziehung am ASG. Gefolgt wird diese Veranstaltung von „Achtung Auto!“.

Die Schulgemeinschaft dankt der KVS, besonders Herrn Müller und Frau Zöllner, für ihr Engagement und wünscht allezeit gute und sichere Fahrt.