Smart FOR learning diffrent languages

Ein Bericht von Jana Engel

Wie ist es eigentlich seinen Arbeitsplatz auf der anderen Seite der Grenze zu haben? Mit Menschen aus einem anderen Land Hand in Hand zu arbeiten? Das durften wir Schüler und Schülerinnen der Klasse 10LS des Albert-Schweizer-Gymnasiums in Dillingen und ihrer Partnerschule Collège Cousteau in Creutzwald hautnah erleben. In einem zweitägigen trilingualen Projekt, das vom französischen Conseil Général und Smart France unterstützt wurde, hatten wir nicht nur die Möglichkeit das Unternehmen der Automarke Smart und seinen Standort in Hambach besser kennen zu lernen, einen Einblick in die Berufswelt zu erlangen, sondern auch unsere Französisch-, Deutsch- und Englischkenntnisse in der Praxis zu testen.

Am ersten Tag besichtigten wir gemeinsam das Gelände der Fabrikationsstätte und das dazugehörige Logistikcenter von Panopa. Dort arbeiten französische und deutsche Mitarbeiter gemeinsam an der Fertigstellung der Fahrzeuge, die durch ihre geringe Größe speziell für den Gebrauch in großen Städten konzipiert wurden. Uns wurde der Weg von der Anlieferung der Teile bis zum fahrbereiten Kompaktwagen erläutert, wobei wir die einzelnen Schritte der Montage mit eigenen Augen miterleben konnten.

Im Unterricht wurde das Projekt fächerübergreifend behandelt. Das Thema Smart wurde im Französisch-, Englisch-, Politik- und im Erdkundeunterricht bearbeitet. Und so fiel es uns am zweiten Projekttag einfach, gemeinsam in deutsch-französischen Gruppen Plakate, Präsentationen und sogar eigene Werbespots zu entwickeln und vorzustellen. Dabei konnten wir unsere Fähigkeiten in allen uns bekannten Sprachen nutzen, um die uns gestellten Aufgaben zu bewältigen. Unsere Ergebnisse stellten wir in Kleingruppen schließlich allen Schülern vor. Letztendlich entstanden auf diese Weise viele bunte Plakate, die sich mit verschiedenen Themen, wie Standortfaktoren, Geschichte der Smartwerke oder dem neusten Automodell der Marke, beschäftigten. Auch schafften wir es bis zum Ende des Tages, mehrere Werbespots zu entwickeln und zu filmen. Sie erklären nicht nur, warum man sich auf jeden Fall einen Smart kaufen muss und was genau der Smart für ein Auto ist, sondern auch, welche Vorteile es hat bei Smart zu arbeiten, und wieso es für jeden Menschen wichtig, ist nicht nur eine Sprache zu sprechen. „Wir haben viel über die Wichtigkeit von Mehrsprachigkeit gelernt“, meinte Arne B. Und auch seine Mitschülerin Pauline S. schien das Projekt gefallen zu haben. „Ich würde jederzeit wieder mitmachen!“, erzählte sie und vielleicht kommen in Zukunft ja wirklich noch mehr Schüler in den Genuss eines solchen Projekts, das nicht nur die Sprachkenntnisse fördert, sondern auch Freundschaften über Grenzen hinaus stärkt.