Achtung, Auto!

Neue Schule, neuer Schulweg. Für die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 5 ist gerade der neue Schulweg eine  nicht zu unterschätzende Gefahrenquelle. Gerade die Einschätzung des Anhaltewegs eines Fahrzeugs fällt vielen Kindern schwer. Denn der Reaktionsweg UND der Bremsweg müssen beim Einschätzen berücksichtigt werden.

Dies und vieles mehr wurde allen Kindern der 5.Klasse des ASG  in einer Verkehrserziehungsstunde in Kooperation mit dem ADAC  beigebracht, denn Verkehrsaerzi8ehung wird am ASG großgeschrieben. Um die Gefahren anschaulich zu vermitteln, zeigte ein Fahrer, wie weit ein Auto noch fährt, nachdem der Fahrer ein Kind gesehen hat. Selbstverständlich wurden dazu nicht die Fünftklässler missbraucht, sondern Hütchen gesetzt. „Das war aber knapp“, meint ein Schüler aus der 5E1, nachdem er eine Vollbremsung auf trockener Straße gesehen hat. Auf nasser Straße wäre das Hütchen sicher nicht stehen geblieben.

Danach wurden die Gefahren von Airbag und Gurtstraffer angesprochen und den Kindern wurde  erklärt, wo und wie sie im Auto sitzen dürfen. Dass es im Auto Sprengstoff (nämlich eben in Airbag und Gurtstraffer) gibt, wusste auch keiner der Schüler, doch sobald das Thema angesprochen war, wollten viele Kinder ihr Wissen gleich anwenden und mit ihren  Eltern nach dem Motto: „Papa, wir haben Sprengstoff im Auto“ wetten, da sie überzeugt waren, dass ihre Eltern so etwas genauso wenig wussten wie die Schüler selbst. Das Highlight des Tages waren jedoch die Vollbremsungen, die  jedes Kind im Auto miterleben durfte. Jeder wollte vorne sitzen und so schnell wie möglich dran kommen.  Doch die Gefühle beim Aussteigen aus dem Auto waren bei jedem anders.  „Ich bin voll erschrocken“, meint eine Schülerin, die bei einer Vollbremsung hinten im Wagen mitgefahren ist. „Das war geil!“, ruft Yassin nach einem Bremsvorgang auf nassem Untergrund.

Und was haben die Kinder an diesem informativen Tag gelernt? „Man muss immer gut aufpassen, wenn man über die Straße geht“, sagt Anton. Und Clemens ergänzt: „Man muss daran denken, dass der Bremsweg ziemlich lang ist und dass der Gurt über das Schlüsselbein gehen muss.“

Ein besonderer Dank gilt dem ADAC sowie der Feuerwehr Dillingen für die Unterstützung der pädagogischen Arbeit am ASG. Dank auch an die Bewohner der Heiligenbergstraße für ihr Verständnis, so dass diese wichtige Veranstaltung stattfinden konnte.