Geschichtliche Exkursion ins Landesmuseum Trier

Das Rheinische Landesmuseum Trier ist eines der bedeutendsten archäologischen Museen in Deutschland.

Seine Sammlung erstreckt sich von der Vorgeschichte über die  römische Zeit, das Mittelalter bis zum Barock. Vor allem aber die römische Vergangenheit der ältesten Stadt Deutschlands (Augusta Treverorum) wird im Landesmuseum Trier anhand von archäologischen Funden dargestellt.

Der Kurs Ge51 des ASG Dillingen von Frau Buschauer unternahm eine Exkursion dorthin. Das Hauptthema unserer Führung war die Beschreibung der römischen Geschichte bzw. des Alltags anhand von Ausgrabungen, die im Laufe der Jahrzehnte stattgefunden haben. Da dies auch unserer Thematik im Unterricht entspricht, waren wir sehr interessiert.

Zuerst konnten wir Fragmente von Alltagsgegenständen in den Händen halten und das ehemalige Stadtmodell Triers wurde anschaulich dargestellt. Danach konnten wir anhand der Jahresringe einer Baumstammscheibe und der Inschrift eines Pfahles der ersten Moselbrücke erkennen, dass Trier ca. 18/17 v. Chr. unter dem Namen „Augusta Treverorum“ gegründet wurde. Danach wurden uns auch meterlange Mosaike gezeigt, deren Sammlung die größte nördlich der Alpen darstellt: Alles zeugte hier vom Glanz der antiken Stadt, die einst als Kaiserresidenz zu Weltruhm gelangte.

Am interessantesten erschien uns das Münzkabinett  mit seinem 1993 gefundenen „Trierer Goldschatz“, dem größten erhaltenen römischen Goldschatz der Welt.

 
Die Exkursion hat den Wissensschatz der Schülerschaft im Bereich „Rom“ bzw. „römischer Einfluss in Trier“ beträchtlich bereichert wurde. An dieser Stelle bedanken wir uns ein weiteres Mal beim Landesmuseum für die zur Verfügung gestellte Zeit und bei Frau Buschauer, die dies alles geplant und organisiert hat.

Justin Klasen, Klassenstufe 11