Ski-Lehrfahrt 2016

Autoren: S. Keller, R. Ladwein

Tag 1: Die Anreise

Nachdem dann endlich alle am Bus waren, konnte die Fahrt mit einer 15-minütigen Verspätung beginnen. Bis zur ersten Rast waren wir gut durchgekommen. Nur der große Bus musste seine Fahrt kurz unterbrechen, da er von der Polizei angehalten wurde. Aber kein Grund zur Sorge, es war nur eine routinemäßige Überprüfung und die Fahrt konnte schnell wieder fortgesetzt werden. Nach der Rast ging es im Gegensatz zum letzten Jahr ohne Stau weiter und es folgten nur zwei Stellen mit zähflüssigem Verkehr, sodass wir um 15:45 Uhr am Hotel eintrafen. Der Bus wurde ausgeladen, während wir das obligatorische Gruppenbild machten (siehe unten). Danach wurde das Gepäck auf die Zimmer gebracht und es ging sofort zum Skiverleih.

Danach gibt es Abendessen und die Zimmer können richtig bezogen werden (Bettenverteilung, Auspacken, usw.). Alle freuen sich schon auf den morgigen Ski-Tag.

 

Tag 2: Der erste Ski-Tag

In der Nacht hatte es im Tal etwas geschneit, auf dem Berg waren es gut 10 cm. Am heutigen Tag war es vorallem in den höheren Bergen sehr nebelig. Dennoch hatten wir einen tollen Tag, Anfänger wie Fortgeschrittene. Fast alle Anfänger können jetzt schon Tellerlift fahren und bremsen!

Alle waren ohne Verletzungen von der Piste gekommen. Hoffentlich ist das Wetter morgen schöner. Dennoch war es ein toller Tag und alle hatten super viel Spaß.

Für morgen sind 25 cm Neuschnee gemeldet, wir sind gespannt.

 

Tag 3: Der zweite Ski-Tag

Der angekündigte Neuschnee fiel in der Nacht ca. 15 cm. Leider hatte es den ganzen Tag weitergeschneit, es gab mindestens 30 cm Neuschnee. Die Sicht war schlecht und bei den Profis wurde bewiesen, dass Skilehrer auch hinfallen können.

Die Anfänger haben tolle Fortschritte gemacht! Fast alle können den Anfängerhügel in gebogenen Schlangenlinien zügig herunterfahren und selbstverständlich auch unten bremsen. Auch der heutige Tag verlief ohne Verletzungen, auch wenn der eine oder andere Schüler wegen der ungewohnten Belastung über schmerzende Beine klagte. Es hatte aber niemand aufgegeben. Alle fuhren bis zum Ende.

Es wurden auch schon die ersten Streiche von Schülern und Lehrern gespielt. Morgen soll das Wetter besser werden.

 

Tag 4: Der verflixte dritte Ski-Tag

Heute war sehr schönes Wetter (Kaiserwetter), nur in den höheren Lagen ging stark der Wind und es schneite etwas, dadurch war es dort sehr kalt. In der Profigruppe hatte das Skifahren viel Spaß gemacht und alle waren glücklich.

Auch heute gab es keine Verletzten, obwohl man sich darüber stritt, wer die meisten blauen Flecke hat. Die Anfänger hatten wieder das Kurvenfahren geübt und damit es nicht langweilig wurde, hatten sie tolle neue Pisten befahren. Die leicht Fortgeschrittenen waren heute zum ersten Mal vom Gipfel abgefahren. Es geht gut voran und alle freuen sich auf morgen und auf das was sie erwartet.

 

Tag 5: Der vierte Ski-Tag

Heute ging schon wieder ein toller Ski-Tag zu Ende und das Ende ereilt uns jetzt auch bald, da die Abfahrt näher rückt. Natürlich freuen sich alle auf zu Hause, aber dennoch werden wir das Skifahren sehr vermissen. Die Anfänger waren heute verschiedene blaue Pisten gefahren, manche auch rote! Die Profis halfen den Anfängern bei der ersten Fahrt im Sessellift.

Heute hatten wir den ersten spektakulären Sturz, der Gott sei Dank ohne Verletzung ausging. Es wurde ein Ski zu Bruch gefahren (siehe Foto).

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Ansonsten gabe es außer ein paar blauen Flecken keine Verletzten.

Ein erneuter Sturz des Skilehrers der Profis sorgte für Stimmung, da dies bereits der dritte Sturz war und der vorangegangene Sturz schon lustig anzusehen war (siehe Foto).

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Tag 6: Der letzte Ski-Tag

Der letzte Ski-Tag ist ohne Verletzte zu Ende gegangen.

Fast alle Anfänger waren heute von der Mittelstation aus mit den Ski abgefahren. Auch die Ski-Pisten im Gebiet Kals wurden eifrig befahren. Leider konnten die Anfänger nicht mehr ins Gebiet von Matrei, da die einzige blaue Verbindungspiste wegen Lawinengefahr gesperrt war und die roten Verbindungspisten zu schwer zu befahren waren.

Das Skitraining forderte insbesondere den Lehrern alles ab, so dass diese auf der Rückfahrt von Kals nach Matrei in einen Koma ähnlichen Schlaf fielen.

Die Skirückgabe verlief problemlos. Alle ausgeliehenen Materialien gingen zurück, bis auf den verunfallten Ski vom Vortag. Im Anschluss wurden die Koffer schon soweit es ging gepackt, so dass der pünklichen Abreise morgen früh nichts im Wege stehen sollte.

 

Tag 7: Die Heimreise

Nachdem die Zimmer geräumt waren ging es zum Frühstück, während die Busfahrer das Gepäck in den Bussen verstauten. Außer einer Skibrille war nichts liegen geblieben. Sollte jemand seine Skibrille vermissen, kann er/sie diese ab Montag im Sekretariat abholen. 

Die Heimreise startete um 8:15 Uhr noch recht pünktlich, sodass 18 Uhr Ankunft noch möglich ist.