„Viel luftiger hier als gedacht…“

Petabyte Storage? Datensicherheit? Twin Core? Schülerinnen und Schüler der Oberstufe des Albert- Schweizer-Gymnasiums in Dillingen hatten sich am 14. Januar nach Frankfurt aufgemacht und einen Blick hinter die Kulissen des T-Systems Rechenzentrums in der Hahnstraße geworfen – eine Sonder-Aktion für die „MINT-freundliche“ Schule aus dem Saarland.

Von „luftig“ kann allerdings zunächst vor der Sicherheitsschleuse am Eingang des T-Systems  Rechenzentrums in Frankfurt/Hahnstrasse keine Rede sein. Hier stauen sich gerade rund 50 Oberstufenschülerinnen und –schüler des Albert Schweizer Gymnasiums Dillingen. „Das ist ja noch strenger als am Flughafen, ohne Perso geht hier gar nichts“, zeigen sich die jungen Besucher beeindruckt. Denn Sicherheit, und die fängt beim Zutrittsmanagement an, steht bei T-Systems RZ‘s an oberster Stelle. In kleinen Gruppen geht es dann zusammen mit Rechenzentrumsleiter Sinan Bilsel ins Innere der Einrichtung: Auf 4000 Quadratmetern sind die Serverräume unterbracht, die 30 Petabyte Datenvolumen speichern und verarbeiten können. Zum Vergleich: Ein normaler MP3-Song, wie ihn alle Schüler auf ihren Playern oder Smartphones liegen haben, braucht 1 MB Speicherplatz pro Minute – das sind für 1 Petabyte 2.000 Jahre Musik nonstop. Und das mal 30 in Frankfurt…

 Noch viel spannender ist aber die eigentliche Infrastruktur. Besonders erstaunt die Schülerinnen und Schüler das Raumkonzept: „Hier ist es viel luftiger als ich dachte, ich hatte mir total mit Servern vollgepackte Räume vorgestellt“, erzählt zum Beispiel Lars Kreutzer. Das ist schon allein durch die Kaltluftkorridore bedingt – damit die Maschinen nicht heiß laufen. Die richtige Temperatur oder ein sauerstoffreduziertes Raumklima zum Schutz vor Feuer sind nur einige Aspekte des umfassenden Sicherheitskonzepts in jedem RZ. Dazu zählt auch die Stromversorgung – in der Hahnstraße wird jedes Jahr der Strombedarf von 7500 Einfamilienhäusern verbraucht – im Notfall springen vier  große Schiffsdiesel bei Stromausfall ein und sichern den Betrieb für mindestens 48 Stunden.

 „Super interessant und beeindruckend“

 Genauso wichtig wie die Sicherheit der Infrastruktur ist allerdings die Sicherheit der Daten: Deshalb sind alle Systeme redundant ausgelegt – und liegen absolut spiegelgleich ein paar Kilometer Luftlinie entfernt im Twin Core Zwillings-Rechenzentrum in Frankfurt Niederrad. Welchem immensen Aufwand die Telekom bzw. T-Systems für die  schnelle und sichere Datenspeicherung und -verarbeitung betreibt, das war dann doch für viele überraschend und hat am Ende des Besuchs für einhellige Begeisterung bei den  Schülerinnen und Schüler des Albert-Schweizer Gymnasiums gesorgt: "Der Tag in Frankfurt war ein rundrum ein lehrreiches Erlebnis und super spannend!“ fast Jana Engels zusammen.

 Denn begonnen hatte der Tag unter anderem auch mit der Vorstellung der Ausbildungsmöglichkeiten bei der Deutschen Telekom, vom Schülerpraktikum, über Lehre bis hin zum dualen Studium. Das freute besonders den Schulleiter Stefan Schmitt, schließlich wurde sein Gymnasium erst im November 2015 vom Saarländischen Ministerium für Bildung und Kultur offiziell als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet. Und bekam dafür übrigens auch ein ausdrückliches Lob vom ehemaligen Telekom Personalvorstand Thomas Sattelberger, der sich nach wie vor dafür engagiert, junge Menschen für berufliche Perspektiven im Bereich MINT-(Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zu gewinnen.

 Initiator der Aktion war Cornelius Kluthe, GDC Leiter Testing Services in der Global Delivery Unit Horizontal Solutions. Er stellte am Morgen auch den Telekom Konzern und speziell die T-Systems kurz vor: „Wir brauchen unbedingt qualifizierten Nachwuchs – und wenn sich die Gelegenheit ergibt, junge Leute für Technik und die Telekom zu begeistern, bin ich auch sofort und gerne dabei.“